Galapagos – wir sind da

Bild: Unser erster Besucher in Galapagos, ein Seelöwe auf der Badeplattform San Christobal, Galapagos Es ist 15.00 Uhr Galapagos – Ortszeit. Der Anker ist gefallen, wir liegen in der Bucht von…

Bild: Unser erster Besucher in Galapagos, ein Seelöwe auf der Badeplattform

San Christobal, Galapagos

Es ist 15.00 Uhr Galapagos – Ortszeit. Der Anker ist gefallen, wir liegen in der Bucht von San Christobal und können nun endlich unsere Flasche Cremant öffnen, die wir uns für die Äquator- Überquerung aufgehoben hatten. Doch vorher genießen wir die Ruhe und die Möglichkeit, seit 10 Tagen wieder ohne Geschaukel am Tisch essen zu können. Renate hat zur Feier des Tages ein Glas mit selbst eingekochtem Schweinebraten geöffnet und zusammen mit eingekochtem Rotkraut und Kartoffelknödel ein gar fürstliches Mal, dem Anlass gerecht werdend, zubereitet. Aber nach gutem Essen und Trinken fordert der Körpers sein Recht, nämlich Schlaf. Nach 10 talgigem Wachrhythmus, d. h. abwechselnd 3 Stunden schlafen, drei Stunden Wache gehen, ist man ganz schön ausgelaugt und freut auf das Durchschlafen. Eine ganze Nacht lang liegen bleiben zu können, ohne immer wieder aufstehen zu müssen, ist einfach herrlich. Wie können wir aber sicher sein, dass wir wirklich auf den Galapagos-Inseln angekommen sind und nicht evtl. ganz wo anders? Nun, da gibt es ein paar einfache Kennzeichen die auf der ganzen Welt einmalig sind. Die meist angewandte Methode ist die Brötchentütennavigation. Man geht an Land zum nächsten Bäcker, kauft ein paar Brötchen und liest auf der Tüte wo man sich befindet. Als wir heute Morgen aufwachten, waren wir aber noch nicht an Land und trotzdem sehr sicher, dass wir die Galapagos-Inseln erreicht hatten. Denn, wenn man über das Heck auf die Badeplattform schaut, und dann verdutzt in die zwei kugelrunden, schwarzen Augen eines Seelöwen blickt, dann kann man n u r auf den Galapagos-Inseln sein. Dieser Seelöwe hatte es sich doch auf unserer kleinen Badeplattform bequem gemacht und ließ sich die Morgensonne auf das Fell scheinen. Das war zwar unsere erste, aber sicher nicht die letzte hautnahe Tierbegegnung in freier Natur.

Unsere Position auf Google Maps

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