Auf dem Stillen Ozean entdecken wir die Langsamkeit

Golf von Panama: mit 3 Knoten Fahrt über Grund treiben wir heute dahin, das leichte blaue Spinnakertuch bläht sich hoch über dem Bug, das Groß- und Besansegel werden von dem…

Golf von Panama:

mit 3 Knoten Fahrt über Grund treiben wir heute dahin, das leichte blaue Spinnakertuch bläht sich hoch über dem Bug, das Groß- und Besansegel werden von dem leichten Lüftchen, immerhin 8 Knoten, angehaucht und bleiben ohne flattern stehen. Die Nuku’alofa liegt so ruhig wie im „Grünen Waldsee“. Ohne Diesel kommen wir vorwärts, wenn auch langsam. Als wir gestern, 04.04.08, vom Ankerplatz in San Jose aufs offene Meer hinausfuhren, war das Wasser so glatt wie in einem Ententeich, nur der Fahrtwind brachte etwas Kühlung, unglaublich, dass ein Meer so still sein kann. Das spiegelglatte Wasser wird nur von ungezählten grau gefleckten Delphinen unterbrochen, die neugierig an das Schiff heranschwimmen und dann gemächlich weiterziehen. Fische und Rochen springen vor Vergnügen meterhoch aus dem Wasser – ein herrliches Schauspiel. 14 Stunden läuft der Motor und schiebt uns zusammen mit der Strömung von 1,5 Knoten unserem Ziel entgegen. Nachts um 1:30 Uhr gibt es endlich etwas Wind. Wir könnten, selbst, wenn wir es wollten, nicht nach Galapagos motoren, dafür reicht unser Dieselvorrat nicht. Bei kleiner Drehzahl, 1600 Umdrehung, braucht der Motor mindestens 2 Liter/h, also muss gespart werden, damit es reicht. Wir erreichen ein Etmal, das ist die gefahrene Strecke über Grund in 24 Stunden, von 103 Seemeilen. Ein großer Mahi Mahi geht uns an die Angel, das hebt unsere Stimmung und drei leckere Fischmalzeiten sind gesichert.

Unsere Position auf Google Maps

Auf zu den Galapagos, wir sind gestartet! Aber….
Blauwassersegeln
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