Monfalcone – Erst die Arbeit – dann das Vergnügen

Wir haben nur eingeschränkte Möglichkeiten Mails abzusetzen und zu beantworten. Die Möglichkeit E-Mails über Kurzwellen-Funk zu schreiben funktioniert an Land ohne das Medium Wasser nur sehr eingeschränkt, auf gut Deutsch,…

Wir haben nur eingeschränkte Möglichkeiten Mails abzusetzen und zu beantworten. Die Möglichkeit E-Mails über Kurzwellen-Funk zu schreiben funktioniert an Land ohne das Medium Wasser nur sehr eingeschränkt, auf gut Deutsch, gar nicht, auch unsere Homepage können wir nicht auf dem neuesten Stand halten. E-Mails abrufen und senden ist also nur im Internet-Cafe möglich und das ist 5 km entfernt in der Innenstadt von Monfalcone. Meistens sind die PCs belegt, da in Monfalcone sehr viele Gastarbeiter aus Bangladesch auf den Werften arbeiten und dadurch der Bedarf an Internetzugängen sehr groß ist. Mit  Peter’s Hilfe können wir bei Vodafone einen GPRS-Vertrag fürs Handy für 20 Std. Internet-Nutzung innerhalb eines Monats machen. Jetzt kann Helmut eben mal schnell ins Internet, wir rufen unsere Mails ab und machen Net-Banking von Bord, was für ein Komfort. Das neue Motherboard für den Bord PC kommt per UPS auch noch rechtzeitig an und Helmut kann’s nicht erwarten, es zu installieren. Doch, wie könnt es anders sein, ein Transistor brennt durch. Telefonate mit dem Lieferanten in Berlin, den ganzen Kram wieder einpacken, aufs Fahrrad und zur 5 km entfernten Post nach Monfalcone bringen und auf Ersatz warten. Nach 2 Wochen ist der Ersatz da, den wir aber per Vorauskasse noch mal zahlen müssen, da der Garantiefall erst durch den Hersteller geprüft werden muss und das kann dauern. Helmut lässt alles stehen und liegen und prüft gleich, ob das Motherboard funktioniert.

Unsere kleinen Renovierungen sind soweit ausgeartet, dass wir den Rumpf des Schiffes komplett neu mit Awl-Grip (mit der Rolle) lackiert haben, was ca. 3 Wochen in Anspruch genommen hat und mit dem Fitnessstudio gleichzusetzen ist. Rauf aufs Baugerüst Schiff abschleifen, wieder runter, weiterschieben, wieder rauf und weiterschleifen usw. 2 mal grundieren mit Primer, 2 mal lackieren, jeweils dazwischen anschleifen und den Schleifstaub wieder abwaschen, dann noch abkleben mit Band um die blauen Streifen zu lackieren.

Wie gesagt, alles nur eine Kleinigkeit und eine Sache von 5 Minuten. Dienstag nach Pfingsten besuchen uns während ihrer Urlaubsreise durch Norditalien Michael und Katrin. Sie bringen 15 kg Roggen- und sonstige Brotbackmischungen mit. Die gibt es in den südeuropäischen Läden nicht. Wir bunkern noch mal italienische Lebensmittel und Getränke ein.

Unsere Position auf Google Maps
Monfalcone – Umzug auf’s Schiff
Martinique
Menü